Nach der Landung in Rom startet unsere Reise Richtung
Umbrien. Die Autobahn führt durch sanfte Hügel, Olivenhaine und Regenwolken.
Der Wettergott meint es gut mit der Natur und schickt uns immer wieder kräftige
Schauer – alles blüht, glänzt und dampft.
In Spoleto legen wir den ersten Stopp ein. Ein kurzer
Spaziergang durch die Altstadt, vorbei an engen Gassen und hellen Steintoren,
führt uns zum beeindruckenden Kathedrale Santa Maria Assunta von Spoleto. Die Fassade strahlt – selbst im
grauen Licht – und im Inneren herrscht diese stille, feierliche Atmosphäre, die
nur alte italienische Kirchen haben. Besonders eindrucksvoll sind die Kapellen
der Familien Barberini und Eroli, reich mit Fresken und Marmor geschmückt.
Hinter dem Altar zieht ein großartiges Fresko von Filippo Lippi den Blick magisch
an – zarte Farben, klare Gesichter, eine stille Würde.
Nach einem schnellen Snack in einer kleinen Bar geht’s weiter nach Assisi. Kaum erreichen wir die Hügelstadt, reißt der Himmel auf: ein spektakulärer Sonnenuntergang taucht die Stadt in Rose umhüllt von tiefgrauen Regenwolken.
Unser Vermieter Roberto empfängt uns herzlich in
einer großzügigen Wohnung mit Blick über die Stadt. Ein perfekter Start in
Umbrien – trotz (oder gerade wegen) des Regens.
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